Herzlich willkommen bei den Regensburger Amnesty-Gruppen!

Foto: Steffi Rettinger

Wir haben unsere Homepage neu gestaltet.
Hier sehen Sie unsere nächsten Aktionen und Bilder und Berichte vergangener Aktivitäten. Berichte aus unserem umfangreichen Aktionen-Archiv werden folgen.

Infos zu den Gruppen und wann sie sich treffen, erfahren Sie, wenn sie in der Kopfleiste bzw. im drop-down-Menu die Gruppe auswählen, ebenso zu Infos über Amnesty allgemein („Wir über uns“).

 

Bürgerfest 2019 am Grieser Spitz

Beim Bürgerfest setzten wir uns im Rahmen der bayernweiten Aktion von Amnesty für drei Einzelfälle mit „Briefen gegen das Vergessen“ ein:

  • Zak Kostopoulos aus Griechenland: LGBTI- und HIV-Aktivist; ungeklärter Tod nach Überfall. Amnesty fordert Aufklärung
  • Ho Duy Hai aus Vietnam: Todesurteil nach unfairem Verfahren. Amnesty fordert den Schuldspruch aufzuheben und die Todesstrafe in Vietnam abzuschaffen.
  • Malak Al-Kashef aus Ägypten: Inhaftierte Menschenrechtlerin, Foltervorwürfe. Amnesty fordert die Freilassung

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Weltflüchtlingstag: Wir schlagen Alarm für sichere Zugangswege!

Rund um den Weltflüchtlingstag am 20. Juni 2019 rief Amnesty International deutschlandweit zu Aktionen auf, die unter dem Motto Alarm schlagen standen. Unter der vom Amnesty Arbeitskreis Asyl Regensburg initiierten Aktion rief am 22. Juni ein Bündnis von 15 Regensburger Organisationen daher gemeinsam zu einem einstündigen Flashmob auf dem Kassiansplatz in der Regensburger Altstadt auf. Ziel war es, lautstark Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit zu erregen und so auf das politische Versagen bezüglich sicherer legaler Zugangswege nach Europa hinzuweisen. Es ging dabei konkret um die verheerende Situation in libyschen Gefängnissen, die Kriminalisierung von Seenotrettung auf dem Mittelmeer und die fehlenden legalen Zugangswege für Flüchtlinge aus Libyen.

Nach einer Erklärung der Hintergründe der Aktion vom Amnesty AK Asyl zu Beginn der Veranstaltung begann die erste Lärmperiode unter aktiver Beteiligung von mindestens 100 engagierten Bürgern und Bürgerinnen aus Regensburg. Auch einige Passanten nahmen spontan teil.

Der „Alarm“ wiederholte sich mit Rufen, Instrumenten, Trillerpfeifen, Töpfen und Vuvuzelas insgesamt fünf Mal (alle 15 Minuten), es dauerte dabei jeweils ca. eine Minute lang.

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Russische Föderation: Oyub Titiev kommt auf Bewährung frei!

  • Datum10. Juni 2019

Ein Gericht in der tschetschenischen Stadt Schali hat entschieden, den inhaftierten Menschenrechtsverteidiger Oyub Titiev nach fast anderthalb Jahren Gefängnis auf Bewährung freizulassen. Das ist ein wichtiger Schritt, schafft jedoch keine Gerechtigkeit.

Auch die Regensburger Amnesty-Gruppe hatte sich mit mehreren Aktionen für die Freilassung von Oyub Titiev eingesetzt.

Marie Struthers, Amnesty-Direktorin für Osteuropa und Zentralasien, äußert sich zu Oyub Titievs Haftentlassung auf Bewährung: „Wir fordern schon seit Oyub Titievs Inhaftierung seine sofortige und bedingungslose Freilassung. Das eigentliche Ziel der absurden Anklage gegen ihn war es, einen  Menschenrechtsverteidiger daran zu hindern, seine rechtmäßige Menschenrechtsarbeit auszuüben.“

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Campusfest 2019

Schaut vorbei bei unserem Stand auf dem Regensburger Campusfest! Wir sind bereit und die Stimmung bei 30 Grad und Sonnenschein ist schon hervorragend! ✌️😍 Ihr findet uns zwischen Uni und OTH, bei der Elektrowiese. Weiterlesen

Europawahl: Dein X für die Menschenrechte

  • Datum26. Mai 2019

Am 26. Mai ist Europawahl und wir entscheiden mit, welchen Stellenwert Menschenrechte in Europa künftig noch haben werden! Die Gefahr besteht, dass im Europäischen Parlament Rassismus und menschenrechtsfeindliche Stimmen lauter werden und sich vermehrt durchsetzen. Die Aktion zur Europawahl ist unsere Gelegenheit, dass möglichst viele Menschen ihre Stimme für ein Europa abgeben, das freie und gleiche Gesellschaften Weiterlesen

„Donbass“ in der Filmgalerie

"Donbass" in der Filmgalerie

Der Donbass in der Ostukraine. Seit 2014 herrscht hier ein blutiger Konflikt zwischen ukrainischen Regierungstruppen und prorussischen Separatisten. In 13 kaleidoskopartigen, absurden Vignetten zeigt Regisseur Sergei Loznitsa ein Land, das zwischen informellen Machtstrukturen, Korruption und Fake News zerrieben wird. Eine Gruppe Schauspieler inszeniert einen TV-Beitrag über einen fingierten feindlichen Anschlag; aus Rache für einen vermeintlichen Rufmord kippt eine Politikerin Fäkalien über den Kopf eines Chefredakteurs; ein Mann führt durch eine weitverzweigte Bunkeranlage, in dem dutzende Menschen Zuflucht vor Feuerbeschuss suchen. Beschlagnahmungen, Kontrollschikanen und Prügelstrafen sind an der Tagesordnung. Der kalte Horror von Angst, Gewalt und Hysterie erfasst mehr und mehr Bereiche des Lebens und nimmt immer groteskere Züge an …

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1. Mai am Haidplatz: Inhaftierte Gewerkschaftsaktivist_innen im Iran freilassen!

Bei der Maikundgebung des DBG sind wir von ca. 10:30 Uhr bis ca. 12:00 Uhr mit einem Infostand vertreten und setzen und für Gewerkschaftsaktivist_innen aus dem Iran ein:

Esmail Bakhshi, Arbeiter in der Zuckerrohrfabrik Haft-Tappeh, protestierte friedlich gegen schlechte Arbeitsbedingungen und unbezahlte Löhne. Sepideh Gholian,Aktivistin für Arbeitsrechte, nahm ebenfalls an den Protesten der Haft-Tappeh-Arbeiter_innen teilund berichtete über die Demonstrationen über die sozialen Medien. Beide befinden sich derzeit in Haft und laufen Gefahr, gefoltert zu werden.

Hier per Brief oder mail aktiv werden!

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„OF FATHERS AND SONS – DIE KINDER DES KALIFATS“ im Ostentor-Kino

Der preisgekrönte Filmemacher Talal Derki kehrt in sein Heimatland Syrien zurück, wo er das Vertrauen einer radikalen islamistischen Familie gewinnt und über zwei Jahren ihr tägliches Leben teilt. Seine Kamera konzentriert sich auf Osama und seinen jüngeren Bruder Ayman und gewährt einen extrem seltenen Einblick in das, was es bedeutet, in einem islamistischen Kalifat aufzuwachsen. Weiterlesen

Internationaler Weltfrauentag 8 März: Freispruch für Amal Fathy!

  • Datum8. März 2019

Die ägyptische Frauenrechtsverteidigerin Amal Fathy wurde am 11. Mai 2018 willkürlich von der Polizei festgenommen. Wenige Tage zuvor hatte sie ein Video auf ihrer Facebook-Seite eingestellt, in dem sie eine von ihr erlebte sexuelle Belästigung thematisierte und staatliches Nichthandeln anprangerte. Basierend auf dem Facebook-Video wurde ihr die „Verbreitung falscher Nachrichten mit der Absicht, dem ägyptischen Staat Weiterlesen