Kritische Stimmen zu und aus Äthiopien. Mit Informationen zur Menschenrechtslage, literarischer Lesung und Musik

  • Turmtheater, Am Watmarkt 5, 93047 Regensburg
  • Beitragsbild: https://www.pexels.com/@brett-sayles/

    Im Juli 2018 hatten die beiden Erzfeinde Äthiopien und Eritrea Frieden geschlossen und die Grenzen geöffnet. Es war eine Sensation, dem äthiopischen Ministerpräsidenten Abiy Ahmed Ali wurde sogar der Friedensnobelpreis 2019 zuerkannt. Die damalige Euphorie hat sich mittlerweile ins Gegenteil verkehrt, nicht nur in der nordäthiopischen Region Tigray ist die Zivilbevölkerung der Gefahr von Menschenrechtsverletzungen sowohl durch äthiopische als auch eriträische Streitkräfte ausgesetzt.
    Die Amnesty-Äthiopienexpertin Jutta Golawski-Braungart wird die politische Lage in dem Vielvölkerstaat analysieren. Im Podiumsgespräch liegt der Fokus auf benachteiligte Gruppen in den Regionen Amhara und Tigray. In der von Flora Pulina rezitierten zeitgenössischen Literatur von Maaza Mengiste (“Der Schattenkönig”) scheint die reiche, traditionsbewusste Kultur des selbstbewussten Staates auf. Der kulturell-politische Abend wird mit Musik der Selam Band, die aus in Regensburg lebenden Eritreern besteht, umrahmt.
    Eintritt: 8,- / für Studierende frei, Reservierung über Turmtheater:
    Tel. 0941 - 56 22 33 (Di und Do, 11 – 14 Uhr ) oder info@regensburgerturmtheater.de

    Ein Kooperationsveranstaltung mit der  “Fachstelle für Umwelt & ökosoziale Gerechtigkeit” des Bistums Regensburg.